… bin ich nun wieder in Prüm angekommen…
Das heißt, mein Körper ist das. So ganz realisiert habe ich das noch nicht und mein Körper auch nicht komplett. Da hilfts auch nicht, um 23:30 schlafen zu gehen, die innere Uhr kommt nicht ganz mit und weckt mich um 5:00 Uhr morgens. Realisiert habe ich alleirdings, dass das Essen in Asien ein bisschen zu gut war, dass niemand während meiner Abwesenheit mein Zimmer entrümpelt und aufgeräumt hat (…
), wohl aber mein Auto… Sachen gibts
!!! Danke, mein lieber Bruder(!), dass ne ganze Menge Organisationszeug und Verpflichtungen auf mich warten, die einen krassen Kontrast zu den letzten Monaten stehen, dass viele Dinge in Deutschland gar nicht so schlecht sind (Autofahren, Muttersprache, Mutter …
, also Family, die Luft im Vergleich zu Peking, ein Kleiderschrank voller sauberer Klamotten, guter Kaffee, bezahlbarer guter Wein… und vieles mehr).
Die andere Seite ist, dass ich mir abgewöhnen muss, jeden Weißen erstaunt und freudig anzuschauen in der Annahme, dass er der einzige neben mir im ganzen Ort ist. Dann gibt es eben Dinge, die ich hier vermissen werde: Angefangen z.B. bei der Offenheit und Freundlichkeit der reisenden Menschen und der Einheimischen, die mit viel weniger viel glücklicher schienen als die meisten Menschen in Europa über die unschlagbar günstigen Preise und natürlich grade auch ein bisschen die tropische Wärme bis hin zur Gelassenheit, mit der vor allem die Menschen in Süd-Ost-Asien Problemen, Konflikten und Gegebenheiten gegenübertreten.
Es ist schön, daheim zu sein. Es ist schön, die letzten 4 Monate und 3 Wochen revuepassieren zu lassen und zu realisieren, wie viel ich in der Zeit erlebt habe, wie viele Menschen diesen Blog angeschaut haben und -manche mehr, manche weniger regelmäßig- ein Stück in Gedanken mit mir gereist sind. Danke.
Steffi
Verfasst von Steffi 



Verfasst von Steffi
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